06.02.2011 20:36
SSVB Top News.... Ein fantastisches
Winterwochenende konnten wir auf der Bayerischen Meisterschaft
in Inzell erleben. Ca. 130 Teams aus dem In- und Ausland starteten
in den verschiedenen Rennklassen. Für die MD-teams war
dieses Wochenende wohl ein ganz besonderes. 25km/760hm oder
31km/1100hm galt es vor und "auf" der traumhaften
Kulisse zu bewältigen. Die Sprinteams konnten trotz frühlingshafter
Temperaturen die verschiedenen Trails unter guten Bedingungen
absolvieren. Danke den Verantwortlichen des SSB. Berichte
und Bilder folgen
Ergebnisliste
SSVB
Aktuell:
Aktueller
Rennkalender für die bayerischen Schlittenhunderennen
2011
<<
Rennkalender
>>
Bericht
zum Skating Lehrgang am Dachstein vom 05.11.-07.11.10
Endlich war es wieder soweit und die Schneesaison hielt, wie
bereits im letzten Jahr, ihren Einzug beim Skating Lehrgang
am schönen Dachstein.
Treffpunkt war am Freitag wieder die Talstation des Dachstein
Gletschers, wo sich bis 12 Uhr fast alle Teilnehmer versammelten.
Es war schön, nach der Sommerpause wieder befreundete
„Hundler-Gesichter“ zu sehen aber auch neue Bekanntschaften
wurden schnell geschlossen. Sogar Dillan, ein Musher aus USA,
war bei dem diesjährigen Kurs dabei.
Nach einer kurzen Vorab-Begrüßung durch unseren
Trainer Stefan Leicht wurden wir noch über das weitere
Programm am Wochenende informiert und dann gings endlich mit
der Gondel auf unser „Übungsgelände“
in einer Höhe von 2700m.
Leider sind die beiden super präparierten Loipen nicht
direkt an der Gondelstation und es erforderte für manche
eine große Überwindung, mit den angeschnallten
Skating-Brettern die Skipiste bis zur Loipe zu überwinden.
Als wir alle, nach einer mir unendlich lang vorkommenden Zeit
und einigen Stürzen später, endlich an der Loipe
angekommen waren, erwartete uns das Aufwärmtraining,
bei der jeder noch einmal die Gelegenheit hatte, sich vorzustellen
und zu sagen, was er sich von dem Kurs erwartete. Unsere beiden
Trainer Stefan Leicht und Tom Egger machten es uns nicht einfach,
das Gleichgewicht zu halten, und spätestens nach dem
Aufwärmtraining hatte jeder die Abfahrt vergessen.
Wir bildeten zwei Gruppen und in meiner Gruppe war Stefan
unser Trainer. Den Nachmittag verbrachten wir mit viel Gleichgewichtsübungen
ohne Stöcke. Da wir alle in dieser Saison das erste Mal
wieder auf Schnee standen, waren diese Übungen wirklich
wichtig um das „Skigefühl“ wieder zu bekommen.
Mit einer der letzten Schleppliftfahrten des Tages begaben
wir uns wieder zur Gondel und kamen dann alle ziemlich gleichzeitig
im Hotel Kobaldhof an. Die Zimmer wurden verteilt und keiner
hielt sich lange mit Auspacken auf, denn Franzi hatte angeboten
eine Einführung in Pilates zu geben. Da uns leider keine
beheizte Turnhalle zur Verfügung stand nutzen wir das
Hallenbad als wärmende Umgebung. Jeder bekam eine Matte
als Unterlage und schon gings los. Für die meisten war
Pilates Neuland und kaum einer hatte eine Vorstellung, wie
anstrengend die Übungen, die bei Franzi so leicht und
graziös wirkten, in Wirklichkeit für uns waren.
Aber jeder hielt tapfer durch und anschließend gönnten
wir uns eine oder mehrere Saunagänge, die in den gepflegten
Saunen des Kobaldhofs eine wahre Freude bereiteten.
Zum Abendessen schoben wir die Tische zusammen, so dass wir
wie eine große Familie alle an einem Tisch Platz hatten.
Das Essen war sehr gut und reichlich und zumindest ich war
ziemlich müde, so dass der Abend nicht zu lang wurde.
Am Samstag Vormittag fuhren wir schon früh auf den Gletscher,
da eigentlich für Sonntag sehr schlechtes Wetter angesagt
war und wir den Samstag daher richtig lang nutzen wollten.
Wir waren sehr froh, dass wir nicht wieder über die Skipiste
zur Loipe runterfahren mussten, denn am Vormittag sollte die
Ramsauer Loipe unser Trainingsgebiet sein. Nach dem Aufwärmtraining
in spielerischer Form befassten wir uns viel mit Gleichgewichts-
und Gleitübungen ohne Stöcke. Immer wieder sausten
wahre durchtrainierte Profis (zumindest machten sie den Eindruck)
an uns vorbei und wir schauten sehnsüchtig nach. Das
Wetter meinte es richtig gut mit uns und verwöhnte uns
mit viel Sonne. Aber dann kam, was kommen musste. Es war Mittag
und wir waren schon ziemlich k.o. als uns einfiel, dass der
Weg zur Dachsteinhütte ja nur bergauf geht. Mehr oder
weniger gut kamen wir vorwärts und so manch einer überlegte,
die Skier auszuziehen. Aber am Schluss haben alle tapfer durchgehalten
und wir trafen uns zum Essen im Dachsteinrestaurant.
Nach einer knapp 2 stündigen Pause gings weiter und diesmal
aber wieder über die Piste runter auf die Hallstätter
Loipe. Naja, auf jeden Fall hatten wir wieder den Schlepplift
zum Hochfahren im Visier. Die Piste kam vielen heute nicht
mehr so steil vor, als am ersten Tag, vermutlich hat das „Skigefühl“
uns schon ein klein wenig ergriffen......
Auf der Hallstätter Loipe angekommen beschäftigten
wir uns mit der 1:2 Technik und Stefan filmte uns, damit wir
abends unsere Schwächen aber auch unsere Stärken
selbst sehen konnten. Mit dem Schlepplift gings wieder rauf
zur Gondel und wieder im Hotel gabs für die, die immer
noch ein bischen Kraft hatten eine zweite Pilates Einheit
von Franzi. Für die anderen (zu denen ich gehörte)
gabs gleich ein paar Saunagänge. Dampfbad und Infrarotkabine
kamen auch nicht zu kurz. Nach einem wieder mal perfekten
Abendessen kam die Videoanalyse, die mit unserer Gruppe begann.
Stefan und Tom gaben wichtige Tips und man konnte die Fehler
mit eigenen Augen sehen. Spaßhalber wurden auch schon
chiurgische Pläne geschmiedet. Nach uns war Tom´s
Gruppe mit der Analyse dran. Später traf man sich noch
auf einen gemütlichen Ratsch, der jedoch auch an diesem
Abend wieder nicht zu lange andauerte.
Am Sonntag meinte es der Wettergott gnädig mit uns und
bescherte am Gletscher noch einmal ein gutes Wetter. Zwar
ziemlich windig, aber auszuhalten. Wieder auf der Hallstätter
Loipe übte unsere Gruppe das Bogentreten und später
widmeten wir uns noch der 1:1 Technik, sowie am Ende des Übungstages
noch dem Lady Step (Diagonalskating) für die Anstiege.
Gegen 14 Uhr beendete Stefan den Kurs, damit jedem noch genügend
Zeit für die Heimreise blieb. So manch einer wollte gern
noch eine Woche Kurs dranhängen...
Mein Resümee:
Mit den beiden Top-Trainern Stefan Leicht und Tom Egger ist
der Lehrgang erstklassig besetzt und sie geben sich wirklich
sehr viel Mühe, auf jeden Teilnehmer einzugehen und deren
Leistung zu verbessern. Mir selbst bringt der Kurs sehr viel
am Trail und davon abgesehen kommt der Spaß auch nicht
zu kurz. Es war wieder ein traumhaftes Wochenende und ich
hoffe, dass wir uns alle gesund und munter im nächsten
Jahr wieder am Dachstein treffen!
Sabine Klein
Bericht
zum Skating-Lehrgang am Dachstein vom 05.11. - 07.11.2010
Beim diesjährigen Skatinglehrgang am Dachsteingletscher
zeigte sich nicht nur das Wetter von seiner besten Seite,
auch die Anzahl der Teilnehmer war im Vergleich zum Vorjahr
nochmal deutlich gestiegen!
Vielleicht lag's auch daran, daß das vom SSVB angebotene
"Komplettpaket" mit Übernachtung(Halbpension),
Kurtaxe, Gondelbahn, Loipengebühr und die Bereitstellung
von zwei erfahrenen DSV-Trainern bereits letztes Jahr für
großen Zuspruch gesorgt hatte.
Die Teilnehmer trafen sich bereits am Freitag mittag an der
Talstation der Dachsteinbahn. Nach kurzer Info durch Stefan
Leicht über den weiteren Ablauf, wurden zwei Leistungsgruppen
gebildet und dann gemeinsam auf den Dachsteingletscher(2700m)
gefahren. Auf dem Gletscher sind mit der Hallstätter-
und der Ramsauer Loipe zwei Loipenbereiche eingerichtet, die
für beide Laufarten(Klassik + Skating) regelmäßig
gespurt werden. Die erste kleine "Mutprobe" gab's
für einige bereits bei der Abfahrt(Skipiste!) von der
Bergstation hinunter zu den Loipen am Gletscher.
Während den Aufwärmübungen, hatte jeder Teilnehmer
noch die Gelegenheit sich kurz vorzustellen, bevor sich dann
die Gruppen zusammen mit ihrem jeweiligen Trainer aufteilten.
Meiner Gruppe wurde Tom Egger zugeteilt, der als langjähriger
DSV-Nordic-Trainer und Mitglied im Bundeslehrteam bereits
bekannt ist. Auf spielerische Art und Weise gewöhnten
wir uns nach der Sommerpause wieder langsam an Schnee &
Ski. Mit Übungsvarianten wie einbeiniges Gleiten, Rückwärts-Skaten,
Slalomfahren oder Springen mit gleichzeitiger 90°-drehung
wurde unser Gleichgewichtsinn angesprochen und das Koordinationsvermögen
geschult. Am späten Nachmittag ging's zurück nach
Ramsau zum "Kobaldhof", unserer Unterkunft für
die folgenden Tage. Viel Zeit zum relaxen gab's nicht, denn
gegen 17:00 Uhr bekamen wir von Franziska noch eine Einführung
in die Bewegungsformen von "Pilates".
Am Samstag ging's dann auf die Ramsauer Loipe zum Techniktraining.
Im ansteigenden Gelände kamen bevorzugt die Techniken
1:2-Skating und Diagonal-Skating zum Einsatz. Vor der Mittagspause
wurde das Erlernte noch durch einige Videoaufnahmen festgehalten,
damit wir am Abend auch was zu sehen und analysieren hatten.
Am nachmittag wechselten wir das Gelände um uns den schnelleren
Laufformen zu widmen. Bei der 1:1'er Technik, dem Doppelstockschub,
1:2 Armschwungtechnik und diversen Kurventechniken kamen wir
dann, nicht nur wegen der dünnen Luft in dieser Höhe,
ganz schön in's Schnaufen. Für diejenigen, denen
es noch nicht genug war, gab's zum Abschluß des Tages
im Hallenbad des Kobaldhofes nochmal eine Pilates-Einheit
mit Franzi. Nach einem ausgiebien Abendessen zogen sich die
Gruppen dann mit ihren Trainern zur Videoanalyse zurück.
Sonntag vormittag hatte jeder Gelegenheit, unter den wachsamen
Blicken unseres Trainers Tom, nochmal an seinen Technikfehlern
zu feilen. Als krönenden Abschluß des Lehrgangs
zeigte uns Tom noch einige wettkamfspezifische Laufvarianten,
die zwar extrem kraftaufwändig sind, aber auch superschnell
machen. Und das ist es doch, was der Skijörer will...
Gegen 14:00 Uhr beendete Stefan den Lahrgang offiziell, damit
jeder noch genügend Zeit für die Heimfahrt hatte.
Resümee des Lehrgangs - es war wieder ein sehr gut organisiertes,
gelungenes und lehrreiches Langlauf-Wochenende in Ramsau am
Dachstein!
Dieter
Kretschmer
Bayerncup
2010 bei den 19.Frakonia Open in Lauf/Schönberg ausgefahren....
Berichte
auf www.fssc.de
Bayerncupwertung
- Bayerncupteamwertung
- Ergebnisliste
Lauf
Bayern-Cup,
auch 2010 ein Erfolg
Zum 10. Mal wurde
in diesem Jahr der Bayern-Cup ausgetragen, ein kleines Jubiläum
also. Er ist schon ein bisschen zur Tradition geworden, dieser
sich über zwei Rennorte verteilende Pokalwettbewerb ,
der mit Unterstützung des Bayerischen Schlittenhundesportverbands
ausgefahren wird. Wie schon in den letzten Jahren standen
auch dieses Mal die Rennorte Scherneck und Lauf/Schönberg
zur Verfügung. Nach dem der SSB mit Scherneck den Zuschlag
zur Austragung der Bayerischen Meisterschaft Wagen erhalten
hatte, war klar, dass der Endlauf für den Bayern-Cup
beim Frankonia Open des FSSC stattfinden würde.
Kurzfristig war
der Wettbewerb in Gefahr, da aufgrund der hohen Temperaturen
beim Wochenende in Scherneck am Samstag kein Wertungslauf
durchgeführt werden konnte. Hätte auch am Sonntag
kein Wettbewerb stattfinden können, so wäre die
Bayerische Meisterschaft nach Lauf/Schönberg verlegt
worden und der Bayern-Cup wäre 2010 nicht ausgetragen
worden. Allerdings hatten die Veranstalter in Scherneck Glück,
so dass der Sonntag gewertet werden konnte. Somit wurde die
Bayerische Meisterschaft mit nur einem Lauf entschieden. Dieser
Lauf zählte dann auch zum Bayern-Cup, der somit in diesem
Jahr aus insgesamt zwei Wertungen, nämlich dem Sonntag
in Scherneck unter dem Samstag in Lauf/Schönberg bestand.
Mit 31 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern war das Starterfeld allerdings nicht so groß
wie in den vergangenen Jahren. Auch hier macht sich natürlich
der Rückgang der Starterfelder bei den Rennen bemerkbar.
Außerdem wird wesentlich selektiver als früher
das Rennen ausgewählt, an dem man teilnehmen möchte.
Nichts desto trotz wurde toller Sport gezeigt und am Ende
setzten sich, wie sooft, die Besten durch, auch wenn manches
Mal nur wenige Zehntelpunkte für eine bessere Platzierung
fehlten..
Etwas schade ist
es, dass es anscheinend nicht mehr gelingt, einen dritten
Rennort in Bayern zu etablieren, wie es vor einigen Jahren,
in den Anfängen des Bayern-Cups einmal der Fall war.
Dadurch wäre der Wettbewerb noch spannender und vielfältiger
zu gestalten. Aber auch so zeigten sich die Verantwortlichen
zufrieden.
Besonders erfreulich
war, dass wiederum ein Teamwettbewerb ausgefahren werden konnte.
Sechs Teams, bestehend jeweils aus drei Musherinnen oder Mushern,
versuchten während der beiden Wertungsläufe möglichst
gute Platzierungen herauszufahren, um für die Mannschaft
möglichst viele Punkte zu holen. Spannend und für
alle ein Riesen Spaß!

Das Ergebnis und
damit die Bayern-Cup-Sieger, sowohl im Einzel als auch im
Teamwettbewerb, können den Ergebnislisten entnommen werden.
Herzlichen Glückwunsch! Die Bilder der Sieger in den
einzelnen Klassen sind im Fotoalbum zu sehen. -- Bayerncupsieger
2010 --
Berthold
Schätz
SSVB-Vizepräsident
Bayerische
Meisterschaften Wagen in Scherneck - doch noch mit Happy End
weitere
Infos auf www.husky-bayern.de

Photoalbum
- Bayerncup 2010
- Ergebnisliste
- Bericht
Crosslauf

Kinderrennen
beim Schlittenhundewagenrennen auf Schloss Scherneck am 13.
und 14. November 2010 umrahmt die Bayerische Meisterschaft.
Auch
für die Kids gab es jede Menge Spaß. Diejenigen,
die es sich zutrauten, konnten ausdauernd die 2,5 km lange
Strecke mit Hund im Laufschritt und Zeitnahme absolvieren.

Leoni Ade über 2,5km
Alle anderen Kids durften in Begleitung von mehreren Huskies
und Betreuern eine 600 m lange Sprintstrecke einfach nur „Just
for Fun“ zurücklegen.
Drei
Mädels starteten im Crosslauf während der Mittagspause.
Sie gingen mit ihren Huskies auf die 2,5 km lange Strecke.
Hier hatte Nicole Riess die Nase vorn. Leonie Ade und Selina
Schoeps liefen ebenfalls hervorragende Zeiten und wurden gleich
im Anschluss im Kinderzelt geehrt.
Das
anschließende Kinderrennen „Just for Fun“
war ein Highlight und sorgte für Spaß und Freude
bei Klein und Groß. Eine ganze Horde Mädels und
Buben in allen Altersklassen fieberten dem Massenstart entgegen.
Es musste eine Strecke von 600 m absolviert werden. Unsere
jüngste Starterin war gerade mal 3 ½ Jahre. Für
die hervorragende Leistung erhielt jedes einzelne Kind einen
kleinen Plüschhusky.

Bericht:
Petra Diemer
Eigentlich konnte
sich der Ausrichter der diesjährigen Bayerischen Meisterschaft,
der SSB, über das Wetter nicht beschweren! Trockene Bedingungen
mit Sonnenschein und blauem Himmel hatten sich angekündigt.
Und der Wetterbericht hatte recht! Eigentlich herrschten über
beide Tage hinweg ideale Bedingungen, aber leider nur fast.
Denn für die Schlittenhundesportler und vor allen Dingen
für deren Hunde war es viel zu warm.
So mussten die
Verantwortlichen am Samstag, dem ersten Renntag, leider die
schwerwiegende Entscheidung treffen, aufgrund der zu hohen
Temperaturen keinen Wettkampf auszutragen. Lediglich ein Trainingslauf
über eine auf 3,5 km verkürzte Strecke war möglich
und wurde von den meisten Teilnehmern, sehr zur Freude der
Zuschauer, auch wahrgenommen.
Obwohl einige Wenige
auf den Start verzichteten, machten sich mehr als 60 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer auf die Strecke. Viele fuhren, auch in den
kleineren Gespannklassen, mit einem Zusatzgewicht, sprich
mit einer weiteren Person auf dem Wagen. Somit konnte verhindert
werden, dass die Hunde zu schnell liefen und sich bei den
warmen Witterungsbedingungen zu sehr verausgabten. Die Laufzeit
wurde trotzdem ermittelt, so dass sich jeder etwas orientieren
konnte.
Beim Musherabend
wurde zusammen mit dem Präsidium des SSVB (es waren fünf
Präsidiumsmitglieder anwesend) über die Möglichkeiten
bezüglich den Bayerischen Meisterschaften beraten. Eine
Variante wäre gewesen, die Meisterschaft auf das kommende
Wochenende nach Lauf/Schönberg zu verlegen. So hätte
zumindest eine Bayerische Meisterschaft ausgetragen werden
können, der Bayern-Cup wäre allerdings ins Wasser
gefallen. Dies deshalb, da in Scherneck ja kein Wertungslauf
möglich gewesen wäre.
Die Alternative,
die Meisterschaften ersatzlos zu streichen, kam eigentlich
für niemanden in Frage.
Die dritte Möglichkeit
war, am Sonntag, dem zweiten Renntag in Scherneck, möglichst
früh zu beginnen und bei einigermaßen akzeptablen
Temperaturen die Bayerische Meisterschaft in einem Wertungslauf
zu entscheiden. Und wenn möglich, sollte das Rennen dann
über die lange Distanz gehen.

Nachdem das Thermometer
um 9:00 Uhr am Sonntag 5 °C anzeigte, beschlossen die
Verantwortlichen, wie geplant den Wertungslauf durchzuführen.
Vorsichtshalber wurden die großen Teams bereits ab 9:30
Uhr auf die Strecke geschickt, so dass den bis zum Mittag
sicherlich ansteigenden Temperaturen ausgewichen werden konnte.
Nach der Mittagspause waren überwiegend die Velo-Fahrer
sowie die Cross-Läuferinnen und -Läufer am Start,
die dann nur die verkürzte Strecke absolvierten.
Aufgrund dieser
Konstellation, und das wurde auch in Abstimmung mit dem SSVB-Präsidium
beschlossen, wird es nun in Lauf zwar keine Bayerische Meisterschaft
jedoch den Endlauf für den Bayern-Cup geben. Dazu werden
der Sonntag von Scherneck und der Samstag von Lauf/Schönberg
gewertet.
Trotz der bereits
genannten problematischen Witterungsverhältnisse war
Scherneck eine gelungene Veranstaltung. Für viele Musherinnen
und Musher war es das erste Mal, dass man sich seit der Wintersaison
wieder mit Gleichgesinnten treffen konnte. Auch wenn der eine
oder andere bedauerte, dass man, zumindest für den Samstag,
Hunderte von Kilometern angereist war, um nur einen Trainingslauf
zu absolvieren, entschädigte der Sonntag dann für
vieles. Gewohnt zünftig und ausgelassen ging es am Samstagabend
zu. Fast überall wurde über die bevorstehende Rennensaison,
die geplanten Rennen aber auch über die zurückliegenden
Sommermonate diskutiert. Auch wenn so manches "bekanntes
Gesicht" fehlte, so ist doch erfreulicherweise zu vermerken,
dass in der Startliste einige neue Namen auftauchten. Frische
Konkurrenz für die Arrivierten!?
Alles in allem
war Scherneck auch in diesem Jahr eine Reise wert. Das Präsidium
des SSVB gratuliert allen Bayerischen Meistern und wünscht
ihnen eine erfolgreiche Wintersaison. Die Platzierungen der
Bayerischen Meisterschaft können der Ergebnisliste entnommen
werden.
Text
und Bilder:
Berthold Schätz
SSVB-Vizepräsident
SSVB-Lehrgang
„Schlittenfahrtechnik“ vom 28.
– 29.12.2010 in 94145 Haidmühle
Meldeschluß: 22.12.2010 (Ersatztermin 07./08.01.2011)
Programm: Dienstag: Treffpunkt um 9.00 Uhr am Vereinsheim
des SC-Haidmühle
Praxis im Schlittenfahren – der Schlitten wird von einem
Skidoo gezogen.
Die Referenten zeigen und korrigieren Euer Fahrverhalten:
Kurventechnik,
Bremstechniken, pedalen und das Meistern von schwierigen Situationen.
Und Ihr erhaltet Tipps wie z.B. ein Team sicher fixiert werden
kann usw.
Bei genügend Teilnehmern werden wir zwei Gruppen bilden,
die abwechselnd
fahren. Nach einer Mittagspause von ca. 1 Stunde werden die
Videos
besprochen, die wir am Vormittag von Euch gemacht haben. Im
Anschluss
daran könnt Ihr das Erlernte in die Praxis (bis ca.16.00
Uhr) umsetzen.
Mittwoch: Praxis im Schlittenfahren von 9.00 Uhr – 15.00
Uhr
Der Schlitten wird auch heute wieder von einem Skidoo gezogen.
(siehe Vortag, jedoch ohne Videokontrolle; Mittagspause ca.
1 Stunde)
SSVB
Aktuell: Bericht
- Seminar
„Lernen, powern und relaxen“
vom 19. – 22. August 2010 am Spitzingsee
Ein wunderschönes
Wochenende bei traumhaftem Bergwetter liegt hinter den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern des Seminars „Lernen, powern und relaxen.
Wie der Titel schon
sagt, war für jeden etwas geboten. Alle Teilnehmer konnten
sich in ihrem Leistungsbereich bewegen, entspannen und fortbilden.

Die Anreise am
Donnerstag Nachmittag fand noch bei kühlen Temperaturen
und weiß-blauem Himmel statt. Nach der Stärkung
mit Kaffee und Kuchen konnten wir uns austauschen und hatten
den Abend zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen
stand aber bereits um 7.00 Uhr – vor dem Frühstück
– Fitness auf dem Programm. Alle Damen und Herren fanden
sich zur „Aerobic und Gymnastikstunde“ ein. Die
drei Jugendlichen durften noch ein bisschen schlafen. Tapfer
haben sich auch die Männer den Schrittkombinationen zur
flotten Musik gestellt.
Nach dem Frühstück
hieß es dann: „Der Berg ruft!“
Den ersten Teil konnte die Gruppe komplett bewältigen.
Dann gab es die Möglichkeit eine kürzere oder längere
Strecke zu wählen. Ein Teil der Gruppe ging über
die Obere Firstalm zur Bodenschneid und weiter zum Stümpfling
, die anderen direkt zur Stümpflingbahn, die aber links
liegen gelassen und der Abstieg zu Fuß bevorzugt wurde.

Nach einer kleinen
Plauderstunde auf der Terrasse durfte eine Yogastunde unter
freiem Himmel genossen werden. Unsere Männer haben eine
Auszeit genommen. Die Damen waren begeistert.
Das war aber noch
nicht alles. Nach dem Abendessen gab es noch einen Vortrag
von der Tierheilpraktikerin über Akupunktur beim Hund.
Jeder, der wollte durfte sich eine Nadel selbst stechen –
das war gar nicht schlimm!
Am Samstag gab
es kein Pflichtprogramm. Ein Teil wollte noch einmal einen
Berg erklimmen, die anderen waren mit einer kurzen Wanderung
zur Schliersbergalm und der Abfahrt auf der Rodelbahn zufrieden.
Diesen traumhaften Sommertag ließen wir dann alle gemeinsam
beim Spitzingseefest ausklingen.
Am Sonntag war
nach dem Frühstück Abreise für die eine Hälfte
der Teilnehmer. Die anderen machten sich noch einmal in Richtung
„Obere Firstalm“ auf, um dann mit dem „Dreirad“
den Berg herunter zu fahren.

Ein wunderschönes
Wochenende – viel zu schnell vorbei – liegt hinter
uns. Die Planung für das nächste Jahr hat begonnen
und nimmt schon Formen an. Eins ist sicher. Ein abwechslungsreiches
Programm, bei dem jeder für sich Anstrengung , Erholung
und Weiterbildung erfahren kann.
Ein herzliches
Dankeschön an die Organisatoren. Wir sehen uns sicher
in 2011 wieder.
Waltraud
Höckenreiner
SSVB-Kongress
mit Neuwahlen
Dachau
war in diesem Jahr Ziel der SSVB-Delegierten. Hier fand zusammen
mit der Sportlerehrung der jährliche Kongress des Verbandes
statt.
In ihren
Berichten konnten die Präsidiumsmitglieder von zahlreiche
Aktivitäten berichten. Schwerpunkt war, neben den Sportereignissen
Bayerische Meisterschaften und Bayerncup, die Organisation
von Lehrgängen und Seminaren sowohl für Erwachsene
als auch im Rahmen der Jugendarbeit. Auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
wurde das schon vor längerm entwickelte Konzept weiter
geführt und umgesetzt. Das Equipment wurde mit Start-/Zielbögen,
Startnummern usw. erweitert und steht den Vereinen zur Verfügung.
Weiterhin gab es Unterstützung für sportliche Veranstaltungen
und für die Trainingsstrecke in Haidmühle.
Dies wird sich auch, vorbehaltlich der Finanzierbarkeit, nicht
ändern.
Aber auch
Probleme wurden angesprochen. So sorgte die Bayerische Meisterschaft
Schnee in Haidmühle für Ärger, da hier mehrfach
Sportler falsch geleitet wurden und auch bei den Ergebnislisten
Schwierigkeiten auftraten.
Den Berichten
schloss sich eine rege Diskussion an, der diverse Anträge
folgten.
Von geordneten
Kassenverhältnissen konnten die Kassenprüfer berichten.
Grund für Beanstandungen gab es nicht, sodass die Entlastung
einstimmig erteilt wurde.
Die turnusmäßig
anstehenden Präsidiumsneuwahlen gingen schnell von statten.
Schon im Vordeld hatten alle Funktionsträger signisiert,
für weitere zwei Jahre zur Verfügung zu stehen.
Entsprechend wurden alle in ihren Ämtern bestätigt.
Bereits vor dem Kongress war Malte Stodt als Spartenleiter
offen wiedergewählt worden.

Otmar Ziegler, Alexandra Kaplan, Rocco Pigola,
Christa Grimminger, Malte Stodt
Bertholt Schätz, Sabine Linderer, Corinna Fröschl
und Angnes Fröschl
SSVB
ehrt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler
Aus
Sicht des SSVB könne man mit Zufiedenheit und Stolz auf
die zurückliegende Saison blicken, so Präsidentin
Corinna Fröschl im Rahmen der SSVB-Sportlerehrung. Insgesamt
13 Teams im Sprint- und Langstreckenbereich ist es gelungen,
bei Welt- und Europameisterschaften Topplätze zu belegen.
Einige von ihnen waren anwesend und konnten Urkunde und Geschenk
aus der Hand des Sportwarts Roco Pogola und den Spartenleitern
Ottmar Ziegler und Malte Stodt in Empfang nehmen

Sandra Hederich, Bernd Reif, Jürgen Stolz,
Herbert Hiermeier und Tamara Schlemmer
SSVB
Presse Berthold Schätz